Der klassische Gliederungsaufbau

Tipps zum Klassiker der Gliederungsmöglichkeiten

Warum der klassische Gliederungsaufbau nach wie vor etablierter wissenschaftlicher Standard ist und wie der Klassiker funktioniert
Gliederung

Die Gliederung eines wissenschaftlichen Vorhabens bereitet vielen Studenten Probleme. Wir empfehlen in der Regel einen klassischen Gliederungsaufbau, der viele der häufigen Fehler unterbindet. Vorteile des nicht aus der Mode kommenden Klassikers lassen sich für die Studenten und Gutachter aufzeigen.

Für eine theoretische Arbeit ergibt der klassische Aufbau (in Form von 1. Einleitung, 2. Theoretischer Hintergrund, 3. Betrachtung des Phänomens, 4. Analyse des Phänomens aus der Perspektive der Theorie, 5. Resümee) eine konsistente Strukturierung. Diese Strukturierung ermöglicht es dem Verfasser, einen roten Faden zu erzeugen, der es quasi selbstlaufend unterbindet, im Schreibprozess vom Pfad der Tugend abzukommen. Anhand des Aufbaus wird die Zuordnung von Inhalten (Theorie und Phänomen) im Vorhaben sofort erkennbar, ebenfalls die Zuordnung der Auseinandersetzung im Analyseteil.

Für die Gutachter ermöglicht der klassische Gliederungsaufbau bereits bei der Betrachtung des Inhaltsverzeichnisses einen Überblick über zentrale Bewertungsfaktoren der Arbeit. Die bewertungsrelevante Gewichtung der Anteile zeigt, ob typische Anfängerfehler entstanden sind. Sehr verbreitet sind z. B. Ungleichgewichte zu Lasten der Theorie oder zu Lasten des Phänomens. Auch ein Übermaß dieser beiden Teile zu Lasten der Analyse gehört zu den leider immer noch beliebten Fehlern. Um während des Schreibprozesses nicht in diese Fallen zu geraten, empfiehlt es sich, vorher Volumenanteile für die Kapitel zu definieren.